Die heile Fußballwelt scheint zu wanken. Bekannte aus der Wettbetrüger-Szene haben wieder zugeschlagen und dem europäischen Fußball einen Bärendienst erwiesen. Die blanken Zahlen entsetzen uns schon und die möchte ich hier auch nicht aufzählen.

Fakt ist nun einmal, dass eine sehr gut organisierte Wettmafia den Fußball in ganz Europa in Mißkredit gebracht hat.
Erinnert man sich nur an den Fall Hoyzer, als man sich dann doch schon die Frage stellte, wie ehrlich geht es in den Stadien eigentlich zu. Nach dem neuerlichen Wettskandal mache ich mir schon Gedanken, ob es überhaupt lohnt, eine Aufstiegsfeier in der zweiten Liga als solche auch zu akzeptieren. Ist da jetzt etwa  immer ein fader Beigeschmack dabei?

Oder drehen wir den Spieß einmal um und gehen von einem Mißgeschick eines Torwarts aus, der ausversehen den Ball durch die “Hosenträger” rutschen läßt. “Wer bezahlte eigentlich die Hosenträger?” könnte es ab jetzt heißen!

Noch etwas zu den Fußballern und Schiedsrichtern, die scheinbar den Hals nicht voll bekommen. Die dürften keinen Platz mehr aus der Nähe sehen, denn diese Leute gefährden mit ihrer geldgeilen Kurzsichtigkeit eine ganze Branche.

Mir fällt dabei nur ein Ausspruch von Herrn Zwanziger ein, der auf der bewegenden Verabschiedung von Robert Enke von sich gab, das Fußball eben nicht alles ist.

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